Fisch Asset Management : Wandelanleihen schützen im Umfeld steigender Zinsen

Solider Start ins Jahr für Anlageklasse der Wandelanleihen  ….

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Beat Thoma


Negativer Überraschung durch EZB vorbeugen

Der bisherige Jahresverlauf ist geprägt von freundlichen Trends an den Aktien- und Kreditmärkten. Interessanterweise gilt dies rund um den Globus. Stabile Konjunkturnachrichten und das Ausbleiben von negativen Überraschungen sind dafür verantwortlich. “Entsprechend gelang auch der Anlageklasse Wandelanleihen ein solider Start ins Jahr. Die Kurse der Wandler wurden sowohl von besseren Aktienmärkten als auch von fallenden Credit Spreads und tieferen Zinsen getrieben. Doch langsam aber sicher sollten sich Investoren darauf einrichten, dass auch Risiken im Markt lauern. Es empfiehlt sich daher, am langfristigen Aktienmarktaufschwung mit Wandlern zu partizipieren und die möglichen Aktienmarktrückschläge mit diesem Vehikel abzufedern”, so Beat Thoma, CIO bei Fisch Asset Management.

Namentlich nennt Thoma einen Kurswechsel der Europäischen Zentralbank (EZB) als Risiko: “Noch hat die EZB ihren Leitzins unverändert gelassen und das Quantitative Easing (QE)-Programm läuft. Doch die zunehmende Inflation und die positiven Wirtschaftsdaten können dazu führen, dass die Haltung der EZB kippt und die Märkte negativ überrascht werden. Wir sehen derzeit ein ähnliches fundamentales und monetäres Umfeld wie im Jahr 1987. Sollte die EZB tatsächlich eine Zinswende mit Beendigung des QE beschließen, würde es die Märkte – wie vor 30 Jahren – erschüttern. Es wäre zwar ‘nur‘ eine Korrektur, denn das globale Wirtschaftswachstum dürfte unverändert anhalten, doch die Kursverluste könnten erheblich sein. Mit Wandelanleihen entziehen sich Anlegern möglichen Aktienmarktkorrekturen zwar nicht gänzlich, beugen aber enormen Verlusten vor. Zudem sind Wandler weniger zinssensitiv als Corporates und schützen im Umfeld steigender Zinsen.”

Abschließend meint Thoma: “Im bisherigen Jahresverlauf haben wir bei unseren Strategien Europa und Japan übergewichtet, während die USA und Asien untergewichtet waren. Dabei bevorzugten wir zyklische Sektoren, zum Beispiel Industrie, Metalle und Technologie. Sollte es zu einer Zuspitzung bezüglich der EZB-Entscheidungen kommen, dürften speziell japanische und allgemein asiatische Wandler Profiteure sein. Angesichts der Notenbank-Einflüsse ist es sicherlich von hoher Bedeutung, globale Wandler-Strategien umzusetzen, um die regionalen Gewichtungen entsprechend anpassen zu können.”

Quelle: BONDWorld.ch