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LGT Navigator 05. August 2016: US-Arbeitsmarktbericht im Fokus

Nachdem gestern der Entscheid der Bank of England im Zentrum des Interesses stand, werden sich die Anleger heute auf den monatlichen USArbeitsmarktbericht fokussieren, welcher auch die zukünftige Politik der…


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Fed massgeblich mitbeeinflussen wird. Wie erwartet hat die britische Notenbank auf den Brexit-Schock reagiert und ihre geldpolitischen Massnahmen ausgeweitet. Dabei senkte die Bank of England erstmals seit März 2009 den Leitzins um 25 Basispunkte auf ein Rekordtief von 0.25%. Zudem erhöhte die BoE auch ihr Anleihenkaufprogramm um GBP 60 Mrd. auf GBP 435 Mrd. (EUR 515 Mrd.). Die Notenbank rechnet 2016 mit einer konjunkturellen Stagnation und signalisierte ihre Bereitschaft die Zinsen weiter zu lockern, um die Wirtschaft anzukurbeln. In der Folge legte die Londoner Börse zu, während das Pfund gegenüber dem US-Dollar um rund -1.5% nachgab. Zum Euro verbilligte sich die britische Valuta um etwa -1.8%.

Anleihen –Anleihen legen nach BoE-Zinssenkung zu

Globale Anleihen legten gestern zu, nachdem Anleger vor dem Hintergrund der Zinssenkung der Bank of England festverzinsliche Instrumente favorisierten. Mit der Leitzinssenkung reagierte die britische Notenbank auf den drohenden Wirtschaftseinbruch nach dem Entscheid der Briten die EU zu verlassen. In der Folge der ersten Zinssenkung in Grossbritannien seit sieben Jahren, stiegen europäische Anleihen zusammen mit US-Staatsanleihen. Die geldpolitischen Schritte der Bank of England, welche den globalen Trend zu einer noch expansiveren Geldpolitik betonen, liessen auch die 10-jährigen deutschen Bundesanleihen ansteigen, während die Renditen britischer Gilts auf einen neuen Tiefpunkt sanken.

Quelle: BondWorld.ch