LGT Navigator 05. September 2017 : Anleihen – Yen und Treasuries legen aufgrund der Spannungen zu

Die japanische Währung sowie Gold legten weiter zu, während die Renditen auf Staatsanleihen zurückgingen…….


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Dies vor dem Hintergrund der weiter zunehmenden Spannungen auf der koreanischen Halbinsel. Der USStaatsanleihenmarkt blieb gestern feiertagsbedingt geschlossen. Der kumulierte Effekt auf die jüngsten Ereignisse, inklusive harschen Aussagen der amerikanischen UN-Botschafterin, wonach Nordkorea um einen Krieg bettle, könnte demzufolge erst heute zu beobachten sein. Der japanische Yen legte um +0.4% auf 109.27 zum US-Dollar zu, während der Schweizer Franken um +0.3% auf 0.9554 zum Greenback anstieg. Die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen fielen um mehr als drei Basispunkte auf 2.13%, während Gold pro Feinunze um +0.2% auf USD 1336.22 anstieg, was den höchsten Wert seit September 2016 darstellt.

Anleger gehen vorerst in Deckung

Angesichts eines Feiertags in den USA (Labor Day) und der drohenden Eskalation des Nordkorea-Konflikts hielten sich Aktienanleger zu Wochenbeginn zurück. Vor diesem Hintergrund waren vor allem als sicher geltende Anlagen wie Staatsanleihen, Gold, der Schweizer Franken oder der japanische Yen gefragt. Die weitere Verschärfung des Nordkorea-Konflikts hat Asiens Börsen belastet, von Panik ist jedoch nichts zu spüren. In Europa hat sich die Anlegerstimmung im September gemäss den Umfrageergebnissen des deutschen Finanzmarktanalyseunternehmens Sentix leicht verbessert. Die Unsicherheiten in Bezug auf die deutschen Autohersteller sowie zuletzt schwächere US-Konjunkturdaten haben die Stimmung nicht beeinträchtigt, meinte Sentix. Heute erwarten wir die finalen Einkaufsmanagerumfragewerte in der Eurozone. In China signalisierte unterdessen der Einkaufsmanagerindex für die Gesamtwirtschaft im August eine leichte Aufhellung.

Quelle: BondWorld.ch