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LGT Navigator 09. September 2016: Aktien und Anleihen verlieren nach EZB

Aktien in Südkorea fielen heute Morgen nach dem Bekanntwerden der Atomwaffentests in Nordkorea………..


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Chinesische Aktien stiegen hingegen, nachdem das Land einen neuen Investitionskanal für Versicherer eröffnet hat. Gestern verloren sowohl Aktien- als auch Anleihemärkte aufgrund der Ankündigungen der EZB. Präsident Mario Draghi spielte die Notwendigkeit weiterer Stimulierungsmassnahmen herunter (siehe unten). Rohöl der Sorte WTI stieg über die Marke von USD 47 pro Fass, nachdem die Lager in den USA sich um 14.5 Millionen Fässer reduziert hatten, die stärkste Reduktion seit Januar 1999. Die Erstanträge auf Arbeitslosengelder in den USA waren mit 259‘000 tiefer als erwartet. Damit erreicht der Wert beinahe ein VierJahrzehnte-Tief was wiederum auf steigende Löhne hindeutet. Verbesserte Arbeitsmarktdaten sind ein Schlüsselfaktor für die Entscheidung der Fed, die Zinsen anzuheben.  

Anleihen – Draghi bleibt bei seiner Linie

Auf der EZB-Pressekonferenz am Donnerstag enttäuschte Mario Draghi die Hoffnung einiger Marktteilnehmer auf eine Ausweitung des QE-Programms der Eurozone. Weder eine Erhöhung des existierenden Stimulus noch eine Verlängerung der Programmdauer über die bisherige Deadline im März 2017 hinaus seien intern besprochen worden. Zudem beliess die EZB den Hauptrefinanzierungssatz auf null Prozent. Weder das sogenannte Helikoptergeld noch Aktienkäufe durch die EZB seien thematisiert worden. Seiner Ansicht nach befindet sich die Eurozone auf dem von der EZB erwarteten Pfad in Richtung des Inflationsziels von knapp unter zwei Prozent. Das Ausbleiben eines stärkeren monetären Stimulus führte zu einem scharfen Abverkauf von Aktien. Auf den Anleihe- und Währungsmärkten war der Effekt eher kurzfristiger Natur, und sowohl die Bund-Renditen als auch EUR/USD gaben ihre anfänglichen Gewinne recht bald wieder ab.

Quelle: BondWorld.ch