LGT Navigator 14. Juni 2017 : Anleihen – Geringe Kreditausfälle europäischer Firmenanleihen

Gemäss der Rating-Agentur Standard & Poor‘s Global Ratings dürften die Ausfälle von Anleihen europäischer Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen auf einem niedrigen Niveau, bzw. bei knapp 2% auf einer zwölfmonatigen rollierenden Basis bis Ende Q1 2018 zu liegen kommen……


Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld Click here to register for your free copy 


LGT Navigator


Dies vergleicht sich mit einer durchschnittlichen Ausfallrate von 3.2% über die vergangenen 15 Jahre. Ein solides makroökonomisches Umfeld sowie attraktive Kreditkonditionen dürften die Bilanzen der Unternehmen stützen und dazu beitragen, die potenziell aufkommenden Risiken zu überstehen. S&P sieht allfällige Risiken durch eine steigende Inflation oder Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Brexit-Verhandlungen sowie durch Sorgen über die zukünftige US-Handelspolitik aufkommen. Die Neu-Emissionstätigkeit im spekulativen Segment war mit über EUR 50 Mrd. an Neu-Emissionen im ersten Quartal 2017 besonders stark.

Weiterer US-Zinsschritt erwartet

Die US-Notenbank (Fed) dürfte heute abend um 20:00 Uhr ihren Leitzins zum zweiten Mal in diesem Jahr um 25 Basispunkte anheben. Angesichts des relativ soliden Konjunkturverlaufs und trotz der zuletzt leicht enttäuschenden Daten vom US-Arbeitsmarkt, dürfte die Fed eine weitere Straffung der Geldpolitik rechtfertigen können. Morgen werden auch die Bank of England sowie die Schweizerische Nationalbank und am Freitag die Bank of Japan ihre Zinsentscheide bekanntgeben. Unterdessen beurteilten deutsche Finanzexperten den Ausblick für die deutsche Wirtschaft etwas pessimistischer. Darauf deutete das vom Mannheimer ZEW monatlich publizierte Barometer für die Konjunkturerwartungen hin, welches im Juni unerwartet um 2 auf +18.6 Punkte zurückfiel. In Grossbritannien erreichte die Verbraucherpreisinflation inzwischen mit +2.9% im Mai den höchsten Stand seit fast vier Jahren.

Quelle: BondWorld.ch