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LGT Navigator 16. Dezember 2016 : Anleihen – Zentralbanken halten die Währungsmärkte in Atem

Nach der Zinserhöhung durch die Fed am Mittwoch setzte sich die Woche der Zentralbanken gestern mit der SNB, der Norges Bank und der Bank of England fort……….


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Obwohl alle ihre Leitzinsen unverändert liessen, gaben die Pressekonferenzen Aufschluss über die Entwicklung der Geldpolitiken. Die SNB äusserte sich vorsichtig und sprach von einer «Vielzahl an Unsicherheiten», verteidigte die rekordtiefen Zinsen bei -0.75% und bekannte sich zu den Devisenmarktinterventionen, um den CHF zu schwächen. Die Norges Bank erhöhte den antizyklischen Kapitalpuffer von Banken um 2%, um eine weitere Überhitzung des Immobilienmarktes zu verhindern, und senkte – anders als Analysten zuvor erwartet hatten – ihren Zinsausblick nicht. Die Bank of England schliesslich betonte, dass die jüngste GBP-Aufwertung die importierte Inflation verringere und so restriktive Gelpolitik weniger nötig sei.

Aktien steigen mit US-Dollar auf 13-Jahreshoch

Nach der Zinserhöhung der US-Fed am Mittwoch setzt sich der Preisanstieg im Aktienmarkt weltweit fort. Der USD erreichte gestern ein 13-Jahreshoch und handelte gegen den Euro zeitweise unter 1.04. Gold schwächte mit dem starken USD weiter auf unter USD 1125 pro Feinunze ab, um dann wieder leicht zu steigen. Öl (WTI) zog sich auf USD 50 pro Fass zurück. Die Wirtschaftsdaten waren durchzogen, aber im allgemeinen positiv. In der Eurozone hat der Markit Manufacturing Index die Erwartungen mit 54.9 Punkten übertroffen, während der Service Index um -0.7 Punkte auf 53.1 im Dezember sank und die Umfragewerte geringfügig unterbot. Der Composite Index blieb unverändert. In den USA überraschte der Empire Manufacturing Index «general business condition» hingegen positiv mit 9.0 Punkten (erwartet 4.0) und 1.5 Punkten im Vormonat. Im Jahresvergleich belief sich die Inflation um +0.1% höher und damit wie erwartet auf 1.7%.

 

Quelle: BondWorld.ch