LGT Navigator 16. Januar 2017 : Anleihen – Der Goldpreis liegt wieder über USD 1‘200 pro Unze

Mit kräftigen Anzeichen wachsender Nachfrage, aufgrund der Sorgen um den Brexit und der Konsolidierung des US-Dollars, steigt der Goldpreis zum sechsten Mal in Folge an……………


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Damit verzeichnet er die längste Reihe an täglichen Zugewinnen seit dem 4. November. Der Barren stieg auf USD 1’205.13 in Asien und steht vor dem Handelsbeginn in Europa bei USD 1’206.93. Gold legte seit Jahresanfang insgesamt 3.9% zu, wobei neun von zehn Handelstagen 2017 positiv verliefen – im Jahr 2016 betrug die Wertsteigerung, wohlgemerkt in USD, +8.1%. Die Positionen in Gold-ETFs stiegen um +2.5 auf 1‘771.7 Tonnen, während spekulative Positionen zum ersten Mal seit zwei Monaten anstiegen. Die Preise anderer Edelmetalle folgen der positiven Gold-Bewegung. Sie liegen bei der europäischen Eröffnung +0.3% bis +0.4% höher.

Solide Daten, aber Trump sorgt für Ernüchterung

Neben relativ soliden US-Konjunkturdaten sorgten vor allem «zufriedenstellende» Quartalsergebnisse der beiden amerikanischen Grossbanken JPMorgan Chase und Bank of America für eine etwas optimistischere Stimmung zum Ende der letzten Woche. Die US-Detailhandelsumsätze nahmen im Dezember um +0.6% zum Vormonat zu, damit zwar leicht geringer als antizipiert, jedoch deutlich stärker als noch im Vormonat mit +0.2%. Die Verbraucher gaben insbesondere für Automobile (+2.4%) und Benzin (+2.0%) mehr aus. Im Gesamtjahr 2016 stiegen die Umsätze um +3.3% verglichen mit +2.3% im Jahr zuvor. 2014 war das Wachstum mit +4.2% noch deutlich stärker. Heute bleiben die US-Börsen feiertagsbedingt (Martin Luther King Day) geschlossen. Der designierte US-Präsident Donald Trump macht mit einem verbalen Rundumschlag gegen deutsche Autobauer, die EU und die NATO von sich Reden.

 

Quelle: BondWorld.ch