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LGT Navigator 16. Juni 2016

Yellen sieht länger anhaltend tiefes Zinsniveau Die US-Notenbank (Fed) beliess wie erwartet ihren Leitzins mit +0.5% unverändert………..


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Fed-Chefin Janet Yellen wies in ihrem Statement darauf hin, dass die Zinsen durch Faktoren, wie geringes Produktivitätswachstum oder eine alternde Gesellschaft, noch für längere Zeit tief gehalten werden könnten. Auch das Risiko eines «Brexit» floss laut Yellen in die Überlegungen der Fed ein. Im Vorfeld des Zinsentscheids fielen die neusten Konjunkturdaten gemischt aus. Während die US-Industrieproduktion stärker als erwartet sank, signalisierte der Empire State-Index eine Aktivitätssteigerung im regionalen Industriesektor. Japans Zentralbank bestätigte ihre Geldpolitik und sah vorerst von einer Ausweitung des Konjunkturstimulus ab. Heute stehen die Zinsentscheide der SNB (09:30 Uhr) und der Bank of England (13:00 Uhr) an. Anleger warten gespannt wie sich die SNB zur Frankenstärke und die britische Notenbank zum «Brexit»-Risiko äussern wird.

Anleihen – Negative deutsche Renditen kreieren Teufelskreis

Die steigenden Preise für deutsche Staatsanleihen bereiten den Anlegern Kopfzerbrechen. Die Renditen der 10-jährigen Bundesanleihen fielen am Dienstag zum ersten Mal in den negativen Bereich, was Investoren dazu bewegte in eben diese Referenzanleihen die fehlende Rentabilität zu monieren. Gleichzeitig mit den steigenden Preisen für die Bundanleihen sind die Renditen der Hälfte des USD 1.13 Mrd. «Bloomberg German Sovereign Bond Index» unterhalb des Depotzins von -0.4% der EZB gefallen. Dies führt dazu, dass Anleihen im Umfang von USD 626 Mrd. für das Kaufprogramm der EZB nicht mehr brauchbar sind. Das führt zunehmend dazu, dass die herbeigeführte Knappheit die EZB dazu zwingt ihren Zeithorizont für ihr Kaufprogramm zu verlängern.

 

Quelle: BondWorld.ch