LGT Navigator 17. Februar 2017 : Anleihen –Riksbank bleibt trotz Wirtschaftserholung expansiv

Die schwedische Notenbank (Riksbank) beliess den Leitzins an ihrer Sitzung am Mittwoch unverändert bei -0.5%, wie seit Februar 2016 gültig……..


Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld Click here to register for your free copy 


LGT Navigator


Obwohl dies von den meisten Ökonomen erwartet wurde, verlor die schwedische Krone (SEK) am Devisenmarkt leicht, da der begleitende Kommentar vorsichtig klang. Die Riksbank sieht es demnach immer noch als wahrscheinlicher, dass der nächste Zinsschritt eine Senkung statt eine Anhebung sein wird. Der Vorsitzende Ingves führte insbesondere die erheblichen globalen Risikofaktoren als Grund für die pessimistische Zinserwartung der Zentralbank an, wohingegen sich die schwedische Ökonomie zuletzt erfreulich entwickelt hat: Die Inflation liegt knapp unter dem 2%-Ziel, das Wachstum bei 3%, die Arbeitslosigkeit auf einem 8-Jahres-Tief und SentimentIndikatoren auf einem 5-Jahres-Hoch. Die globalen Risiken sowie die starke SEK könnten den Inflationsausblick jedoch gefährden, sodass es nach Riksbank-Ansicht erst Anfang 2018 zu Zinserhöhungen kommen wird.

Rekordjagd nach soliden US-Konjunkturdaten

Nach weiteren, besser als erwarteten US-Konjunkturdaten verbuchten die wichtigsten US-Aktienindizes erneut Rekordwerte. Nachdem bereits das New Yorker Industrieaktivitätsbarometer Empire State-Index auf eine klare Verbesserung der Stimmung im verarbeitenden Gewerbe hindeutete, signalisierte auch der Philly Fed-Indikator der Notenbankniederlassung von Philadelphia einen verstärkten Wachstumstrend im heimischen Industriesektor. Mit +43.3 Punkten erreichte der Index im Februar den höchsten Stand seit 1983. Gleichzeitig stiegen die für die zukünftige Bautätigkeit aussagekräftigen Baugenehmigungen zu Jahresbeginn kräftiger als vermutet um +4.6% (Konsens +0.2%). Die EZB betonte im Protokoll des letzten Zinsentscheids, dass trotz des deutlichen Inflationsanstiegs Ende 2016 keine Anzeichen für einen verstärkten Preisdruck auszumachen sind, sondern dies auf Basiseffekte bei den Energiepreisen zurückzuführen sei.

 

Quelle: BondWorld.ch