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LGT Navigator 17. Juni 2016: Zentralbanken im Banne des «Brexits»

An den Aktienmärkten bleibt die Stimmung in der Folge der geldpolitischen Ankündigungen der US-Notenbank (Fed) und der Bank of Japan weiterhin angeschlagen. Nach wie vor beherrscht die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Brexit-Referendum in Grossbritannien von nächster Woche……


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das Marktgeschehen. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) wie auch die Bank of England beliessen die Leitzinsen wie erwartet unverändert und bleiben auf ihrem expansiven geldpolitischen Kurs. Die SNB betonte einmal mehr, dass der Franken weiterhin überbewertet ist und die Risiken für die Weltwirtschaft erheblich bleiben. In der Folge sei die SNB bereit ihre Geldpolitik weiter zu lockern, so Nationalbankpräsident Thomas Jordan. Die britische Notenbank ihrerseits betonte, dass ein Brexit das derzeit höchste Risiko für die britische Wirtschaft und das Pfund darstellt. Die gestern publizierten neusten US-Konjunkturdaten vermochten nicht zu überzeugen.  

Anleihen – 30-Jahre US-Treasury auf 16-Monatstief

Preise von US-Staatsanleihen legten stark zu und drückten die 30-jährigen Renditen auf ein 16-monatiges Tief. Dies nachdem Fed-Chefin Janet Yellen angedeutet hatte, dass die Zinsen länger als erwartet tief bleiben werden. Zusätzlich haben die Befürchtungen bezüglich eines bevorstehenden Brexits die Nachfrage nach sicheren Anleihen in die Höhe schnellen lassen. Yellen sagte, dass die tiefe Produktivität und die alternde Gesellschaft die Zinsen auf tiefem Niveau halten könnten. Sie hatte ausserdem das Risiko eines britischen Austritts als Grund geltend gemacht die Zinsen derzeit nicht zu erhöhen. Die Anzahl der Fed-Mitglieder, welche von mehr als einem Zinsschritt in diesem Jahr ausgehen ist, den Angaben der Fed zufolge, im Vergleich bis vor drei Monaten drastisch gesunken.

Quelle: BondWorld.ch