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LGT Navigator 17. Oktober 2016 : Anleihen – Immobilien in London entwickeln sich schwächer

Über die letzten Jahre wurden Immobilien im Allgemeinen als gute Alternative zu niedrig rentierenden festverzinslichen Wertpapieren sowie zu Aktien gesehen……..


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Dies traf insbesondere auf die grossen urbanen Regionen zu. London entwickelte sich im letzten Jahr jedoch schwach im Vergleich zum britischen Durchschnitt und könnte sogar die Schwächste der untersuchten neun Regionen werden. Das Immobilienunternehmen Rightmove errechnete, dass London mit einer Preissteigerung von +2.5% in den vergangenen 12 Monaten deutlich hinter dem nationalen Durchschnitt von +4.2% lag – bloss der Nordosten war mit +1.2% noch schwächer. Dies ist auch auf den Erfolg der letzten Jahre zurückzuführen, denn mit einem Durchschnittspreis einer Immobilie von GBP 645´833 verzeichnet London einen doppelt so hohen Wert wie im Landesdurchschnitt, weshalb immer mehr potentielle Käufer genötigt sind, sich in der Peripherie nach Eigentum umzusehen.

Firmenergebnisse und Geldpolitik dominieren

An den internationalen Aktienbörsen herrscht angesichts positiver Quartalsergebnisse grosser US-Banken vorsichtiger Optimismus, wobei die Anleger sich weiterhin vor allem auf den Zeitpunkt des zweiten Zinsschrittes der US-Notenbank (Fed) fokussieren. Am Freitag verteidigte US-Notenbankchefin Janet Yellen in einer Rede die lockere Geldpolitik der Fed, ohne aber eine Zinsanhebung noch in diesem Jahr auszuschliessen. Auf der Konjunkturseite vermochten die US-Detailhandelsumsätze im September zu überzeugen. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verkäufe wie erwartet um +0.6%, nachdem im August noch ein Rückgang um -0.2% beobachtet worden war. Die Retail Sales gelten als wichtiger Indikator für die Konsumausgaben, die mit einem Anteil von rund 70% am BIP eine Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft spielen. Enttäuschend fielen hingegen die vorläufigen Umfragewerte der Universität Michigan zur Verbraucherstimmung aus.

 

Quelle: BondWorld.ch