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LGT Navigator 18. Oktober 2016 : Anleihen – Deutsche Bund-Anleihen nähern sich Vor-Brexit-Niveaus

Die deutschen 10-jährigen Bund-Anleihen setzten ihren Abwärtstrend fort und erreichten gestern die höchsten Rendite-Levels seit der Brexit-Abstimmung am 23. Juni………


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Vor dem britischen Referendum wurde der 10-jährige Bund bei einer Rendite von +0.093% gehandelt und fiel am folgenden Tag, nach Publikation der Abstimmungsresultate, auf -0.049%. Der kürzlich zu beobachtende Anstieg der Renditen wurde ausgelöst durch die positiven Erwartungen bezüglich Konsumentenpreissteigerungen, welche durch den gestern publizierten monatlichen Inflationsreport der Eurozone untermauert wurden. Die Verluste von US- und UK-Staatsanleihen haben die EuroAnleihen zusätzlich nach unten getrieben und die Renditen somit zum zweiten Mal seit dem britischen Referendum auf über 0.06% getrieben.

Anhaltende Unsicherheit über Fed-Politik

Die Unsicherheit über die künftige US-Geldpolitik belastete die Börsen zu Wochenbeginn. Dies nachdem die jüngsten Aussagen von US-Notenbankchefin Yellen und neuste US-Konjunkturdaten die abwartende Haltung der Fed zu bekräftigen scheinen. So signalisierte das Aktivitätsbarometer der Fed von New York eine anhaltende Abkühlung im regionalen Industriesektor. Der Empire State-Index fiel dabei von -2.0 Punkten im September auf -6.8 Punkte im Oktober zurück und enttäuschte damit die Markterwartungen. Immerhin entwickelte sich die Industrieproduktion im September wie erwartet und legte um +0.1% zum Vormonat zu. Heute erwarten wir aus den USA die Inflationsdaten. In der Eurozone zeigten die finale Daten, dass sich die Jahresinflationsrate der Verbraucherpreise im Euroraum im September auf +0.4% im Vergleich zum Vormonat verdoppelt hat. Trotzdem dürfte die EZB am Donnerstag an ihrem expansiven Kurs festhalten.

 

Quelle: BondWorld.ch