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LGT Navigator 20. Juni 2016: Entschärfte Brexit-Sorgen?

An den Aktienmärkten Asiens legten die Kurse zu Wochenbeginn zu, und die Anlegerstimmung scheint sich etwas zu verbessern…….


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Hintergrund sind neuste Umfragewerte zum Brexit-Referendum in Grossbritannien am kommenden Donnerstag. Beispielsweise sprachen sich in einer Umfrage der «Mail on Sunday» 45% der Befragten für einen Verbleib in der EU aus, während noch 42% für einen Austritt plädierten. Trotzdem dürfte der drohende Brexit die Finanzmärkte noch bis mindestens Ende Woche in Atem halten. In Sachen US-Zinspolitik meinte James Bullard Chef der Fed von St. Louis, dass die US-Notenbank die Zinsen in den nächsten Jahren womöglich kaum weiter erhöhen muss, da die Daten zum Wirtschaftswachstum, zur Arbeitslosigkeit und zur Inflation derart beständig seien, dass es kaum Gründe für einen Kurswechsel gebe. Unterdessen zeichneten die neusten Daten vom US-Immobilienmarkt ein durchzogenes Bild.

Anleihen – Der fehlende Punkt bei der Fed-Prognose

Als die US-Notenbank am Mittwoch in Washington die üblichen volkswirtschaftlichen Erwartungen bekanntgab, fehlte die langfristige Prognose zum Leitzinssatz, dem sogenannten «Dot-Plot», von einem der 17 Offiziellen. Am Freitag stellte St. Louis Fed Präsident James Bullard in einem Statement klar, dass der fehlende Punkt seiner sei, nachdem die regionale Notenbank beschloss, ihren Prognosehorizont aufgrund einer neuen Methode bei 2.5 Jahren zu stoppen. Aktuell erwartet die St. Louis Fed über die nächsten 2.5 Jahre 2% Inflation, 4.7% Arbeitslosigkeit und 2% Wirtschaftswachstum und sieht 63 Basispunkte als angemessenen Leitzinssatz über die Periode. Damit ist auch klar, dass Bullard jener Fed-Offizielle ist, der nur eine Leitzinsanhebung dieses Jahr und keine weiteren in 2017 und 2018 erwartet.

 

Quelle: BondWorld.ch