LGT Navigator 20. Oktober 2017 : Anleihen – Politischer Schock für den Kiwi-Dollar

Der neuseeländische Dollar (NZD, oder auch «Kiwi») war gestern mit Abstand die schwächste Währung im G10-Universum………..


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Der Kurssturz wurde durch Nachrichten bezüglich der laufenden Koalitionsverhandlungen im Nachgang zur Parlamentswahl vom 23. September ausgelöst. Überraschenderweise und offensichtlich zum Unwillen der Investoren wird die aktuelle Oppositionspartei Labour von kleineren Parteien unterstützt. Da der Wahlausgang mit 44% für die Regierungspartei National, 37% für Labour und 7% für die rechtsorientierte NZ First recht knapp ausfiel, könnte Labour per Koalition mit kleineren Parteien tatsächlich an die Macht kommen. Sowohl Labour als auch NZ First wollen die Einwanderung begrenzen, und man könnte zudem die Vollbeschäftigung (neben der Inflationskontrolle) zu einem Zentralbankziel erklären. Beide Massnahmen wären negativ für NZD, da sie das Potenzialwachstum senken und den Zinsausblick eintrüben. Der NZD verlor gestern um bis zu -2% gegenüber dem

Anleger in Stimmung für Gewinnmitnahmen

Nach der jüngsten Rekordserie an den US-Börsen, läuteten Technologieaktien gestern den Rückgang ein. Politische Unsicherheit und einige enttäuschende Quartalsausweise liessen Anleger Gewinne mitnehmen. Neuste Konjunkturdaten überraschten vorwiegend positiv, vermochten die Stimmung aber nicht aufzuhellen. Katalonien hat das von Madrid gesetzte Ultimatum verstreichen lassen. Man geht nun davon aus, dass die Regierung Katalonien den Autonomiestatus entziehen wird. Der ungewisse Ausgang des Konflikts treibt die Anleger in sichere Häfen wie Gold und Staatsanleihen. Gold legte zu, während steigende Notierungen am Anleihemarkt die Rendite zehnjähriger Titel drückten. Gleichzeitig gaben die Ölpreise nach. Ian Taylor, CEO des Ölhandelskonzerns Vitol Group, prognostiziert, dass der Brent-Preis 2018 um über 20% fallen könnte, da mit einer steigenden US-Ölförderung und dadurch fallenden Preisen zu rechnen sei.

 

Quelle: BondWorld.ch