GIORNALE

LGT Navigator 22. Juli 2016: EZB bereit für weitere Stimulierungsmassnahmen

Die EZB zeigt sich angesichts der erhöhten Unsicherheiten und Konjunktursorgen nach dem Brexit-Referendum bereit, die Wirtschaft in der Eurozone im Laufe des Jahres mit weiteren Stimulierungsmassnahmen zu stützen……………


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Dies betonte Notenbankchef Mario Draghi im Anschluss an den geldpolitischen Entscheid die Zinsen unverändert zu belassen. Die EZB dürfte vorerst ihre neuesten Prognosen zur Inflations- und Konjunkturentwicklung im Euroraum im September abwarten. Draghi bekräftigte zudem, dass das milliardenschwere Kaufprogramm bis mindestens März 2017 laufen wird und notfalls darüber hinaus aufrechterhalten werden soll. Auch in Japan scheint die Regierung bereit die Wirtschaft mit einem EUR 170 Mrd.Konjunkturprogramm zu stimulieren. Angesichts eines wieder etwas stärkeren Yens schliesst die Börse in Tokio heute tiefer. In den USA signalisierte der Frühindikator eine Belebung der Wirtschaft.  

Anleihen – S&P senkt Kreditrating der Türkei

Türkische Anleihenpreise sind weiter gesunken, nachdem die Befürchtungen zugenommen haben, dass Kapitalflüsse aus der Türkei abgezogen werden könnten. Ursache der Volatilität war, dass Präsident Erdogan einen Dreimonatigen Ausnahmezustand für die Türkei ausgerufen hat. In der Folge hat S&P das Länderrating von BB+ auf BB sowie den Ausblick auf «negativ» heruntergestuft. Die Herabstufung kam nur ein paar Tage nachdem bereits Moody’s erwogen hat, das Kreditrating in den nächsten Tagen eventuell anpassen. Der stellvertretende türkische Premierminister Simsek versuchte im nachhinein, die Anleger zu beruhigen. Der Ausnahmezustand werde die normalen Bürger sowie das Geschäftsleben nicht beeinflussen. Die Rendite der 4.25% USD Türkei-Anleihe mit Verfall im 2026 kletterte auf 4.6%, das höchste Level seit März

 

Quelle: BondWorld.ch