LGT Navigator 22. Mai 2017 : Anleihen – Australische Banken herabgestuft

Aus Sorge vor einem merklich nachgebenden Immobilienmarkt hat Standard & Poor’s die Ratings von 23 australischen Banken herabgestuft……….


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Darunter befinden sich die Bank of Queensland, Bendigo & Adelaide Bank und AMP Bank. Dies erfolgte, obwohl eine Staatsunterstützung im Krisenfall als wahrscheinlich betrachtet wird. S&P sieht die grossen Bilanzpositionen (rund zwei Drittel der Bilanz) als problematisch. Zusätzlich würde die schwache externe Position des Landes die Lage im Ernstfall verschärfen. Die vier grössten Finanzhäuser, nämlich Australia & New Zealand Banking Group, Commonwealth Bank of Australia, Westpac Banking und National Australia Bank, waren von den Herabstufungen ausgenommen, da hier eine staatliche Intervention als sicher angesehen wird. Auch blieb das Rating der Macquarie Group und der assoziierten Bank unverändert.

Politische Turbulenzen halten Börsen in Atem

Die asiatischen Aktienindizes starteten freundlich in die neue Woche, nachdem die Börsen in Europa und an der Wall Street sich von den durch politische Unsicherheiten ausgelösten Turbulenzen etwas erholt hatten. Gleichzeitig kletterte der Ölpreis (WTI) auf über USD 50 pro Fass vor dem Hintergrund weiterer Produktionskürzungen. Neben der politischen Bühne in Washington steht derzeit vor allem auch Brasilien im Mittelpunkt des Geschehens. Präsident Michel Temer steht wegen des Korruptionsskandals rund um den Ölkonzern Petrobras unter Druck. Dies sorgt für erhöhte Unsicherheiten unter Anlegern. Die politischen Erschütterungen treffen die weltweit neuntgrösste Volkswirtschaft zu einem Zeitpunkt, wo sich eine Erholung aus der Rezession abzuzeichnen begann. Neben Washington und Brasilien dürften auch die geopolitischen Spannungen rund um Nordkorea die Anleger in Atem halten.

 

Quelle: BondWorld.ch