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LGT Navigator 23. Dezember 2016 : Anleihen – Schwedische Geldpolitik unterstützt SEK

Die SEK zählt seit drei Jahren zu den grössten Verlierern unter den G10Währungen. Sie büsste fast 40% gegen den USD ein…………..


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Die Abwertung begann mit der USD-Stärke im Laufe der QE-Reduktion durch die Fed im Jahr 2014, während der die Riksbank die Zinsen senkte und ein eigenes QEProgramm zündete, um die schwedische Ökonomie von der Deflation zu befreien. Obwohl die Inflation bis Ende 2015 tatsächlich auf +1.6% anzog, zwang ein erneuter Rückfall 2016 die Riksbank zur QE-Ausweitung, bis die Liquidität am schwedischen Staatsanleihenmarkt zuletzt in Frage stand. Die jüngste Ankündigung der Riksbank könnte einen Wendepunkt für die SEK darstellen: Obwohl QE bis Juni 2017 verlängert wurde, wurde der Betrag von monatlichen 45 auf 15 Mrd. SEK reduziert. Die Entscheidung war umkämpft. Bedenkt man den Immobilienmarkt und die hohe Haushaltsverschuldung, könnte die lockere Geldpolitik in Schweden bald ein Ende finden.

Gemischte Wirtschaftsdaten aus den USA

Aktien legten gestern vor dem Hintergrund gemischter Wirtschaftsdaten, eines leicht stärkeren USD und sinkenden Anleihenpreisen eine Pause ein. Die Konsumausgaben in den USA stiegen im November mit +0.2% weniger als von Analysten (+0.3%) erwartet. Zudem verringerte sich das Realeinkommen um -0.1% und deutet damit auf sinkende Löhne hin. Andererseits steigerte sich das Bruttosozialprodukt im dritten Quartal um +3.5% gegenüber der Schätzung von +3.3% und signalisiert damit anhaltendes Wachstum in den USA. In Europa war das Konsumentenvertrauen im Vereinigten Königreich im Dezember mit einem GfK-Wert von -7 (im Vormonat -8) ein wenig schwach. Dies war hauptsächlich dem Haushaltsausblick zu verdanken, welcher im Nachgang der Brexit-Abstimmung den schlechtesten Wert seit beinahe vier Jahren verzeichnete. Italiens Detailhandelszahlen für Oktober waren mit -0.2% besser als erwartet.

 

Quelle: BondWorld.ch