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LGT Navigator 25. November 2016 : Anleihen – Schwacher Yen zahlt sich für japanische Aktien aus

Japanische Aktien stiegen gestern den 10. Tag in Folge an. Sie legten seit dem 9. November gemessen am marktbreiten Topix Index um mehr als +12% zu……


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Die Bewegung reflektierte die starke Yen-Abwertung, der über denselben Zeitraum etwa -7% gegen den US-Dollar verlor. Der schwache Yen bietet bei etwa 113 eine starke Unterstützung für japanische Exporteure, deren Aktien deshalb zuletzt recht gefragt waren. Ausserdem werden Risiko-Assets durch die expansive Geldpolitik der Bank of Japan gestützt. Für den Moment sollte die Yen-Schwäche gegen USD Bestand haben, da die jüngsten US-Daten und Fed-Kommentare auf eine Zinsanhebung im Dezember schliessen lassen. Die USD-Rallye wird sich in diesem Tempo jedoch wohl aufgrund von Bewertungsüberlegungen nicht lange fortsetzen: Der «faire Wert» für USD/JPY nach Kaufkraftparität liegt bei etwa 85, und impliziert damit eine USD-Überbewertung um ca. 30%.

Ruhiger Thanksgiving-Handel

An Europas Börsen blieb der Handel angesichts der feiertagsbedingten Abwesenheit der US-Märkte relativ ruhig. Die europäischen Aktienindizes bewegten sich mehr oder weniger seitwärts. Für etwas Rückenwind sorgten positiv aufgenommene Konjunkturdaten aus Deutschland. Gemäss dem Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo scheinen deutsche Unternehmer hinsichtlich der überraschenden Wahl von Donald Trump zum USPräsidenten relativ gelassen. Der vielbeachtete Ifo-Geschäftsklimaindex blieb mit 110.4 Punkten zum Vormonat unverändert. Die Europäische Zentralbank (EZB) äusserte Besorgnis in Bezug auf die erhöhte Unsicherheit nach der US-Präsidentenwahl und befürchtet nach wie vor heftige Kurskorrekturen an den Kapitalmärkten. «Das Risiko ist zuletzt gestiegen», so die EZB in ihrem aktuellen Finanzstabilitätsbericht. Mit Sorge blickt die EZB auch nach Italien, bzw. auf das anstehende Verfassungsreferendum.

 

Quelle: BondWorld.ch