GIORNALE

LGT Navigator 29. Juli 2016: Bank of Japan weitet Stimulus etwas aus

Japans Notenbank weitete ihr Wirtschaftsstimulierungsprogram weiter aus, jedoch weniger kräftig als an den Märkten erwartet…………..


Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld Click here to register for your free copy 


LGT Navigator


Die Bank of Japan beschloss ihre Käufe von börsengehandelten Fonds (ETF) zu erhöhen und das US-Dollar-Kreditprogram zu verdoppeln. Andererseits weitete die Notenbank die Käufe von Staatsanleihen, was den Hauptteil des Stimulierungspakets ausmacht, vorerst nicht weiter aus. Die Leitzinsen blieben unverändert. Während der Yen zulegte, blieb die Reaktion an der Tokioter Börse verhalten. Europas Aktienmärkte verbuchten im Vorfeld des heute erwarteten Banken-Stresstest der EZB leichte Verluste. Den Umfragewerten der EU-Kommission zufolge hat sich die Stimmung in der Wirtschaft in der Eurozone im Juli überraschend aufgehellt. Das Wirtschaftsklimabarometer kletterte trotz Brexit-Unsicherheiten um 0.2 auf 104.6 Punkte im Juli. Ökonomen waren von einem Rückgang auf 103.5 Zähler ausgegangen.

Anleihen – Nervosität bei Italien-Gläubigern vor Stress-Test

Die Zusatzrendite, die ein Anleger bei italienischen statt deutschen Staatspapieren bekommt, ist auf den höchsten Wert seit zwei Wochen angestiegen. Dies ist auf Sorgen über die Gesundheit des italienischen Bankensystems zurückzuführen. Am Kreditrisikoaufschlag von 131 Basispunkte verglichen zu Deutschland, den Italien mittlerweile bei Finanzierungen bezahlen muss, ist die Auswirkung des womöglich nicht sehr stabilen Finanzplatzes auf den Staat ersichtlich – der Unterschied erreichte gestern den höchsten Stand seit 12. Juni dieses Jahres. Die EBA (European Banking Authority) wird noch heute die Ergebnisse des Stresstests für die 51 grössten Institute der Eurozone veröffentlichen.

 

Quelle: BondWorld.ch