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LGT Navigator 29. November 2016 : Anleihen – Schwellenländer-Währungen konsolidieren

Währungen von Schwellenländern blieben nach dem stärksten Anstieg seit neun Wochen stabil. Dies, nachdem Investoren die Stärke des US-Dollars, respektive die Schwäche der Schwellenländer-Währungen, als überzogen sehen, zumal Details zum US-Stimulus-Paket von Donald Trump ausstehen.,….


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LGT Navigator


Der chinesische Yuan führt die Erholung der Schwellenländer-Währungen an, der südafrikanische Rand ist derzeit Nachzügler. Nach zwei schwachen Handelstagen blieb der US-Dollar zu anderen entwickelten Währungsräumen stabil, nachdem auch die Renditen 10-jähriger US-Staatspapiere zurückkamen, weil das tatsächliche Ausmass von Trumps Reflationierungsstrategie hinterfragt wurde. Der MSCI Emerging Markets Currency Index war zur Mittagszeit in Hong Kong unverändert, während er gestern um +0.4% angestiegen war.

Anleger fürchten Italiens Referendum

In Bezug auf mögliche negative Auswirkungen einer Ablehnung des Verfassungsreferendums in Italien, einer folgenden Regierungskrise in Rom und weiteren Erschütterungen in der Eurozone zeigten sich Anleger zu Wochenbeginn nervös. Im Fokus stehen dabei vor allem Bankentitel, insbesondere italienische Finanzhäuser, die gestern teilweise heftige Kurseinbussen hinnehmen mussten. Auch das europäische Aktien-Benchmark-Barometer des Bankensektors im EuroStoxx fiel zeitweise um fast -2.0%. Die Italiener werden am kommenden Sonntag (indirekt) über das Schicksal von Italiens Premierminister Matteo Renzi entscheiden. Inzwischen rief EZB-Chef Mario Draghi vor dem Europaparlament die Politik im Euroraum dazu auf, die Bemühungen der Notenbank für mehr Inflation und Wachstum zu unterstützen. In Japan sind unterdessen die Ausgaben der Privathaushalte geringer als erwartet zurückgegangen.

 

Quelle: BondWorld.ch