LGT Navigator 30. Oktober 2017 : Anleihen – Eigene Notenbanken belasten den NZD und den USD

Neuseelands Kiwi-Dollar fiel, nachdem Finanzminister Grant Robertson angedeutet hatte, dass Beschäftigung als ein Notenbankziel aufgenommen werden müsse…………


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Robertson sagte in einem Interview am Sonntag, dass eine Arbeitslosenrate unter 4% ein breiteres Ziel der Regierung sei und die Inklusion zu den Zielen der RBNZ in niedrigeren Leitzinsen resultieren könnte. Laut einem asiatischen Devisenhändler setzten einige spekulative Anleger bereits auf genau diese Schwäche des NZD aufgrund von Bedenken über Änderungen des Mandats der RBNZ. Der US-Dollar tendierte schwächer, nachdem er letzte Woche um +1% gestiegen war, denn Investoren schätzen die Wahrscheinlichkeit, dass Jerome Powell nächster Fed-Gouverneur wird, als zunehmend höher ein. Für diese Woche wird von US-Präsident Donald Trump dazu eine klare Stellungnahme erwartet.

Katalonien-Konflikt überschattet Börsenparty

Die Aktienmärkte stützen sich derzeit auf solide US-Konjunkturdaten sowie starke Ergebnisse amerikanischer Technologieunternehmen. Unsicherheiten in Bezug auf die Zukunft Spaniens belasten jedoch die Anlegerstimmung. Nachdem sich am vergangenen Freitag der Konflikt zwischen der spanischen und der katalonischen Regierung zugespitzt hatte und zur Entmachtung der nach Unabhängigkeit strebenden Regierung in Barcelona führte, sind Neuwahlen auf den 21. Dezember angesetzt. Unterdessen wuchs die US-Wirtschaft im Q3 v.a. dank solider Konsumausgaben – und trotz der Wirbelstürme – weiterhin robust. Ersten Schätzungen zufolge betrug die auf das Jahr hochgerechnete Wachstumsrate +3% (Konsens +2.6%). Laut einer Verbraucherumfrage ist die Stimmung der US-Amerikaner derzeit so gut wie seit 13 Jahren nicht mehr. Die starken Wirtschaftsdaten dürften den Weg für eine weitere Zinserhöhung der Fed im Dezember ebnen.

 

Quelle: BondWorld.ch