LGT

LGT Navigator: Apple spricht wegen Coronavirus Umsatzwarnung aus

LGT Navigator: Angesichts eines Feiertages in den USA (President’s Day) hielten sich Anleger zu Beginn der Woche zurück……….

Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter


LGT Navigator


Im Zentrum steht weiterhin das Coronavirus, vor allem da Apple warnte wegen der negativen Auswirkungen der Epidemie seine Umsatzziele nicht halten zu können. Damit verpufften auch die neuerlichen Stützungsmassnahmen der chinesischen Zentralbank, die gestern noch die Börsen in Asien gestützt hatten.

Apple Umsatzwarnung

Der iPhone-Hersteller aus Kalifornien geht davon aus, sein Umsatzziel von USD 63-67 Mrd. wegen der Coronavirus-Epidemie nicht erreichen zu können. Bei iPhones gebe es Lieferengpässe, weil die Produktion in China langsamer hochgefahren werde als geplant. Da viele Geschäfte lange geschlossen blieben, sei der Absatz von Apple-Produkten in China ohnehin gedämpft. Auf eine neue Prognose wollte sich Apple aber nicht festlegen. Im Vorjahresquartal hatte Apple einen Umsatz von USD 58 Mrd. erwirtschaftet.

Die deutsche Bundesbank geht davon aus, dass sich die Coronavirus-Epidemie in China auch auf die ohnehin schwächelnde deutsche Wirtschaft auswirken könnte. Die globalen Wertschöpfungsketten könnten aufgrund der ergriffenen Sicherheitsvorkehrungen beeinträchtigt werden, schreibt die Notenbank in ihrem aktuellen Monatsbericht. Die Wachstumseinbussen könnten spürbar höher ausfallen als während der SARS-Epidemie 2002/2003. China ist der wichtigste Handelspartner Deutschlands.

Ein Trumpf in Trumps Ärmel

Das Weisse Haus erwägt nach Aussagen von Präsident Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow noch vor der Präsidentschaftswahl im November Steuerentlastung für die amerikanische Mittelschicht von bis zu zehn Prozent. Zudem sollten bislang zeitlich begrenzte Steuerentlastungen dauerhaft festgeschrieben werden, so Kudlow.

IWF fordert synchronisierte und koordinierte Antwort

IWF-Präsidentin Kristalina Georgiewa warnte vor den potenziellen Risiken ausgehend von der Coronavirus-Epidemie auf die Weltwirtschaft. Die derzeitige Situation sei nicht mit dem Ausbruch des SARS-Virus vor rund 17 Jahren zu vergleichen, da China heute eine sehr viel grössere Wirtschaftsmacht sei. Die internationale Staatengemeinschaft müsse eine synchronisierte und koordinierte Antwort auf die Krise finden. Im aktuellen Weltwirtschaftsausblick prognostiziert der IWF für das laufende und nächste Jahr ein globales Wirtschaftswachstum von +3.3-3.4%.

Wirtschaftskalender 18. Februar
MEZLandIndikatorLetzte Periode
10:30GBArbeitslosenrate (ILO)3.8%
11:00DEZEW-Erwartungsindex+26.7
11:00EZZEW-Erwartungsindex+25.6
14:30USANY Fed Empire State-Index+4.8
16:00USANAHB-Wohungsmarktindex75.0
Unternehmenskalender 18. Februar
LandUnternehmenPeriode
CHGlencoreJ19
UKHSBC HoldingsJ19
IRMedtronicQ3
USAWalmartQ4

 

Quelle: BondWorld.ch